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Vagabundierende elektromagnetische Strahlung wird an einer Trennwand zweier Volumina bspw. einer Hauswand aufgenommen und mittels integrierter Smart Materials in Wärme oder elektrische Ladung umgewandelt. Im Falle der Dissipation der einfallenden Energie in Wärme kann diese mittels Leitplanen als Wandheizung dienen. Nutzen: negative oder störende Strahlung wird nicht reflektiert (Stand der Technik) sondern dissipiert und die Abwärme gezielt zur Heizung genutzt. Das Patentverfahren von Haupterfinder Dr. Timo Möller steht kurz vor der Erteilung durch das DPMA.
Die Technologieberatung Möller erfüllt die Kriterien für einen Antragsteller nicht und wird dem zu suchenden Konsortiums als Experte auf dem Gebiet der Smart Materials zur Seite steht (Unterauftragnehmer). Es werden daher Antragsteller und Projektpartner aus dem Bereich der Architektur, der Hausherstellung (idealerweise Ständerbauweise) und der vorzugsweise Rigips-Plattenhersteller gesucht.
Der Nutzen elektromagnetischer Felder als Informationsträger nimmt stetig im zweistelligen Prozentbereich zu. Neben dem klassischen Markt der Telekommunikation erfolgt ein Einsatz in der Automatisierung zur Kommunikation der Automaten untereinander sowie in der Kommunikation in der Automobilelektronik. Aufgrund der begrenzten Wellenlängen und dem technischen Sicherheitsgedanken eines ausreichenden Signal-Störabstandes geschuldet, ist man ohne Umsetzung von Insellösungen mit EMV-Trennvolumina in der weiteren Nutzung und technologischen Entwicklung aller Fachgebiete und Markte/Branchen limitiert. Die dem Patent zugrunde gelegte technische Lösung basiert auf thermodynamische Überlegungen. Im geplanten Projekt soll ein Proof of Concept der Art erfolgen, dass eine Trennwand gemäß der erfinderischen Lösung aufgebaut und getestet wird. Die Trennwand sollte dabei mit den späteren fertigungstechnischen Teilprozessen aufgebaut werden, um die Industrialisierung abschätzen zu können. Die Trennwand kann dabei maßstabsgerecht auf Laborniveau gehalten werden. Die Ergebnisse sollten dann auf reale Wandgrößen skaliert werden können.
Bezüglich der EMC bei (technischen) Gebäuden wird i. d. R. die Reflexion der einfallenden Elektromagnetischen Strahlung angewendet. Dabei wird aber das zentrale Problem „vorhandene negative Felder“ nicht gelöst. Zudem wird im Sinne einer energetischen Betrachtung ein Anteil zur Wärmegewinnung oder zur Stromgewinnung vergeudet. Dem entgegenzutreten ist das Ziel des Projekts.
Proof of Concept für eine EMV-Trennwand gemäß Patent und messtechnische Analyse der zu wandelnden elektromagnetischen Energie in Wärme oder elektrische Ladung an einer normierten Wand mit Extrapolation auf reale Wände von (technischen) Gebäuden.
Entwicklungszeitraum 24 – 36 Monate