Anwendungen
Aktuelle Studien
Beheizbarer Schlauch
In der Anwendung E-Mobilität und Medizintechnik
Ausgehend vom Patent soll die Umsetzung des planaren integrierten Heizlaminats soll nun die Anwendung desselbigen in eindimensional-rotationsförmiger Struktur erfolgen – der Schlauch. Wie in der Patentschrift beschrieben, existieren eine Vielzahl an Anwendungen, in denen ein Medium auf eine gewisse Temperatur gebracht werden muss, bzw. eine gewisse Grenztemperatur nicht unterschritten werden darf, um den (technischen) Nutzen oder den Arbeitspunkt zu erhalten. Des Weiteren gibt es in der Medizin viele Anwendungen, in denen ein Medium auf Körpertemperatur gebracht werden muss, damit das Medium schmerzfrei und wirksam vom Körper aufgenommen werden kann – bspw. Infusion oder Reaktion von zugeführten Medikamenten.
Die Herausforderungen in dieser Studie sind:
- Applikation eines transparenten, elektrisch ansteuerbaren und regelbaren Heizlacks oder Beschichtung auf ein Polymer-Röhrchen
- Elektronik zur gesteuerten oder geregelten Stromführung inkl. Temperaturmessung
- Anwendungscheck – wird die jeweilige Funktion erfüllt?
Applikation beheizbare Lkw-Plane
Die Erfindung betrifft ein Kunststofflaminat mit integrierter Heizfunktion umfassend
- dass eine elektrisch isolierende oder geringfügig elektrisch leitende Gewebematrix aus künstlichen oder natürlichen Fasern (2) jeder Ablageorientierung die wesentlichen mechanischen, lasttragenden Aufgaben übernimmt;
- dass eine Unterseite aus Kunststoff beschichtet wird (4);
- dass eine Oberseite aus Kunststoff beschichtet wird (4);
- dass eine elektrisch leitende, auf Nanopartikel aufbauende Struktur, vorzugsweise aus C- oder CNT-Nanopartikel (3c), in oder um die Gewebematrix (2) in beliebigen Volumenprozent beispielsweise durch Eintauchen appliziert oder beispielsweise durch Beimengung integriert wird;
- dass die Struktur (3c) eine Steifigkeitserhöhung des Kunststofflaminats mit integrierter Heizfunktion (1) bewirkt;
- dadurch gekennzeichnet, dass
- dass die Struktur (3c) eine Heizleistung zur Temperierung von Fluiden oder anderer Lösungen oder zum An- beispielsweise Abschmelzen von Fluiden oder anderer Lösungen in verschiedenen Aggregatzuständen erlauben;
- dass eine elektrische Versorgung des Kunststofflaminats mit integrierter Heizfunktion (1) über einen Gerätestecker (5) mit einer systeminhärenten Strom- oder Spannungsquelle oder anderweitiger Energiequelle (8) oder mit einer externer Steckdose (10) für ein bauseitig vorhandenes Versorgungsnetz erfolgt;
- dass eine Umweltmesseinrichtung (14) vorzugsweise die Temperaturregelung gegebenenfalls über eine Schalterbox (13) zum Ein- und Ausschalten der Heizung integriert wird;
- dass der Gesamtverbund die Flexibilität einer passiven Plane beibehält.